Tag 25

Einmal quer durch Dresden – so könnte man den Tag zusammenfassen.
Beeindruckend fand ich aber, dass es problemlos ging, aber von Anfang an. Ich wollte möglichst zeitig auf Arbeit sein, da ich zeitig wieder weg musste wegen meinem Arztbesuch, also die Zeitung unter den Arm gepackt und ab zur Bahn. Auf dem Weg fuhr mir wieder mal eine 4 davon mit der man am Umsteigeort eigentlich nicht so lange Warten muss. Die nächste Bahn kam aber auch gleich und die Umsteigezeit war trotzdem gering. Pünktlich an der Zielhaltestelle hatte ich meine Zeitung fertig und dadurch konnte ich auch gut ausblenden, was um mich herum passiert ist – schreiende Kinder gab es heute zumindest nicht. Das hätte ich dann doch noch mitbekommen.
Zum Feierabend zum Arzt. Ich hatte mir eine Verbindung rausgesucht und war überrascht wie einfach es doch sein sollte. Zum Glück habe ich die Verbindung 10 Minuten eher genommen, denn die Bahn kam gleich mal 6 Minuten zu spät. Der Rest des Weges war unproblematisch und ich bin dann auch mal Bus (Ersatzverkehr) gefahren, nicht immer nur Bahn. Der Stand aber genauso im Stau wie die Autos und so kam ich gerade noch so pünktlich. Wo die Haltestelle in die andere Richtung sein sollte, hat sich mir beim Aussteigen aber überhaupt nicht erschlossen. Auf dem Weg zum Arzt fand ich dann noch eine andere Haltestelle und wie sich später rausstellte war das die Haltestelle für die andere Richtung. Mit Auto hätte ich diesmal beim Arzt keine Chance gehabt, da dort Baustelle ist und es auch drumherum nicht wirklich nach freiem Parkplatz aussah. Aber oft bin ich zum Doktor sowieso mit dem Roller gefahren – also zählt das diesmal nicht als Vorteil ÖPNV.
Der Weg vom Arzt zum Spezialladen am anderen Ende der Stadt war unproblematisch und eigentlich richtig schnell. Parkplatzsuche hat man sich ja auch gespart und mein Kumpel hatte auch Glück und war auch zügig da. Perfekt. Da kann man echt nicht meckern, zumindest wenn man davon absieht, dass die Hälfte des Weges eine Gruppe von Jugendlichen wohl von der Musikschule kam und mit den Instrumentenkoffern die halbe Bahn verstopft hat – naja, ich musste ja nicht raus.
Der Rückweg heim war ebenfalls unkompliziert und Dank kurzem Sprint an der Umsteigehaltestelle auch schnell. Und die ganzen Wege ohne Extra-Kosten – da keimt doch schon wieder die Idee, vielleicht doch noch eine weitere Monatskarte zu kaufen. So langsam komme ich echt ins Grübeln und ich muss mich ja schon bald entscheiden, wie ich meine Weg weiter bestreiten möchte.

Tag 25 überstanden – noch 5 Tage.

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