Tag 31 (Ende)

25. November 2009

Endlich! Heute früh bin ich einfach und zeitig aus dem Bett gekommen. Habe schnell eine Bahn erwischt und hatte auch die Zeitung dabei. Zur zentralen Bußgeldstelle musste ich nicht umsteigen. Schein holen hat keine 5 Minuten gedauert und zurück. Wieder zu Hause hatte ich auch die Zeitung fertig. War irgendwie ganz komisch so zeitig wieder nach Hause zu kommen. Aber ich bin ja dann gleich zur Tiefgarage durch und auf Arbeit – hat keine 20 Minuten gedauert. Und in den 20 Minuten hatte ich alles vergessen, mit „vielleicht bleibe ich beim Bahnfahren“, „Teilauto“,… – es tat einfach gut.
Heute abend bin ich dann noch zu einer Bekannten mit dem Auto, musste nicht drauf achten, wann ich losmache und war ruckzuck zu Hause – durfte halt nur nicht viel trinken.

Okay, noch ein kleines Fazit zum Schluss:
- Erziehungstechnisch hat die Geldstrafe auf jeden Fall mehr gesessen als der Monat laufen.
- Es war eigentlich recht unterhaltsam.
- In der Großstadt geht es auch ohne Auto.
- Wenn man in die Pampa will ist es ohne Auto schlecht.
- Richtig krank bin ich doch nicht geworden.
- Fahrradwetter war nur an 2 Tagen.
- Eine Traumfrau ist mir im ÖPNV nicht begegnet.
- Ich wurde nicht einmal kontrolliert.

Tag 30

24. November 2009

Letzter Tag und ich hab mein Blog vergessen. Ist aber auch kein Wunder, heute früh habe ich ÖPNV durch die Zeitung ignoriert und heute abend habe ich mich von einer Kollegin mitnehmen lassen, also habe ich eigentlich nix zu schreiben. Außerdem vertreibt die Vorfreude auf das Autofahren und andere Probleme die Gedanken an den Blog.
Ich danke schon mal allen die bis hier durchgehalten haben. Was aus dem Blog wird, ich weiß es nicht. Am Bloggen selbst habe ich Gefallen gefunden und vielleicht starte ich einen allgemeinen ziemlich fotolastigen Blog oder kletterlastig (habe am Sonntag meinen ersten Gipfel bestiegen) – wir werden sehen. Eine Fortsetzung dieses Blogs will ich auf jeden Fall vermeiden – für mich persönlich, aber vielleicht poste ich ja auch Geschichten, die mir zugetragen werden. Wir werden sehen.

Einmal werde ich noch wach.

Tag 30 überstanden – morgen gibt es rosa Freuden!

Tag 29

23. November 2009

Ach so langsam werde ich fast ein bisschen wehmütig. Ich freue mich zwar auf mein Auto, aber das Straßenbahnfahren ist manchmal ja auch recht unterhaltsam. Und nächste Woche wird die Albertbrücke (liegt auf meinem Arbeitsweg) auf 2 Spuren reduziert. Da wird es nur noch Stau geben, vielleicht sollte ich mir doch eine neue Monatskarte holen – naja die Bahn muss da auch drüber.
Heute früh kam die Bahn direkt als ich an der Haltestelle war, umsteigen ging auch schnell und der Weg zur Firma war unterhaltsam, da ich ihn mit einer Kollegin, die auch in der Bahn war, gemeinsam gelaufen bin.
Zum Feierabend wollte ich diesmal mit den anderen Bahn weg, da ich noch in die Stadt wollte und obwohl meine laut Fahrplan eher kommen sollte, kam natürlich die andere Bahn – die, die ich heute nicht haben wollte, aber sonst – eher. Aber egal. Relativ schnell und ohne Parkplatzsuche war ich mitten in der Stadt, konnte meine Weg erledigen und laufgünstig einfach zur nächsten Haltestelle gehen. Das ich dort, trotz 2 möglicher Linien 10 Minuten warten musste, war hinsichtlich gesparten Weg zurück zum Auto und Parkgebühren bezahlen, auf jeden Fall in Ordnung.
Also auch wenn ich mir das am Anfang schlecht gerechnet habe und das Auto bevorzugt, in der Praxis spart man doch einiges. Morgen startet dann der letzte komplett autofreie Tag, denn heute habe ich

Tag 29 überstanden – noch 1 Tag.

Tag 27 & 28

22. November 2009

Endlich wieder Auto fahren. Ach war das schön. Schlüssel rumdrehen, Gang rein, Gas und los geht es. Der Motor schnurrt, der Wagen setzt sich in Bewegung, einfach toll und dann, dann kommt die Grundstücksgrenze und ich bremse. Naja, 3mal werden wir noch wach, dann hab ich meinen Führerschein wieder und ihr müsst das Gejammer nicht mehr lesen.

Am Freitag bin ich ja noch beim Konzert gewesen. Da die Spielstätte mitten in der Neustadt liegt, war das mit der Bahn ideal. Ich musste nicht umsteigen, keinen Parkplatz suchen und nur beim Rückweg 20 Minuten warten, die ich aber mit einem Fußmarsch zur überüberübernächsten Station verbracht habe.
Am Wochenende hatte ich dann halt wieder einen Fahrer und bin auf dem Grundstück dort ein bisschen rumrangiert und hatte nix mit ÖPNV zu tun.

Tag 27 & 28 überstanden – noch 2 Tage.

Tag 26

20. November 2009

Wecker klingelt. Klick – Weckwiederholung. Wecker klingelt. Klick – Weckwiederholung. Wecker klingelt. Klick – Weckwiederholung. Wecker klingelt. Klick – Weckwiederholung. Wecker klingelt. Klick – Weckwiederholung. Wecker klingelt. Klick – Weckwiederholung.
Heute ist es echt schwer aus dem Bett zu kommen und nun bin ich auch noch spät dran. Ach wäre es schön, mich jetzt einfach nur in mein Auto zu setzen und erst auf Arbeit aufwachen zu müssen. Naja, geht ja nicht, aber bald ist es ja vorbei. Die finanziellen Auswirkungen werden noch länger hängen bleiben und jetzt kam auch noch die Rechnung für die Autoversicherung. Ich sollte mir das mit dem Teilauto vielleicht doch nochmal durch den Kopf gehen lassen. Egal – wenn man das einmal bezahlt hat, dann ist es ja erstmal wieder ein Jahr verdrängt – und ich muss jetzt auf Arbeit. Um Zeit zu sparen beschließe ich wieder in der Bahn Zeitung zu lesen. An der Haltestelle merke ich dann, dass ich vergessen habe, sie aus dem Briefkasten zu nehmen. Okay – also Musik an – die letzten Tage werde ich auch noch überstehen. Ohne Zwischenfälle komme ich auf Arbeit an. Der Tag fängt trotzdem schrecklich an – die Kaffeemaschine ist kaputt und Filterkaffee ist keine wirkliche Alternative.
Heimreise heute nicht ganz so spät und auch ohne Probleme und Highlights. Schade – die nette kleine „Schwarze“ (Anhängerin der Gothic-Szene) hätte ruhig mal aufschauen können. Lag wahrscheinlich nur daran, weil ich heute abend noch weg will – zum Punkkonzert. Die hat das bestimmt geahnt. Mist.
Nächstes und fast letztes Post gibt es dann bestimmt erst Sonntagabend, denn morgen geht es in die Pampa und ich habe wieder einen Fahrer für mein Auto und bleibe aber am Wochenende im ÖPNV-unterversorgtem Ländle und packe mal lieber Schlafsack, GPS, Taschenlampe und gutes Schuhwerk ein.

Tag 26 überstanden – noch 4 Tage.

Tag 25

19. November 2009

Einmal quer durch Dresden – so könnte man den Tag zusammenfassen.
Beeindruckend fand ich aber, dass es problemlos ging, aber von Anfang an. Ich wollte möglichst zeitig auf Arbeit sein, da ich zeitig wieder weg musste wegen meinem Arztbesuch, also die Zeitung unter den Arm gepackt und ab zur Bahn. Auf dem Weg fuhr mir wieder mal eine 4 davon mit der man am Umsteigeort eigentlich nicht so lange Warten muss. Die nächste Bahn kam aber auch gleich und die Umsteigezeit war trotzdem gering. Pünktlich an der Zielhaltestelle hatte ich meine Zeitung fertig und dadurch konnte ich auch gut ausblenden, was um mich herum passiert ist – schreiende Kinder gab es heute zumindest nicht. Das hätte ich dann doch noch mitbekommen.
Zum Feierabend zum Arzt. Ich hatte mir eine Verbindung rausgesucht und war überrascht wie einfach es doch sein sollte. Zum Glück habe ich die Verbindung 10 Minuten eher genommen, denn die Bahn kam gleich mal 6 Minuten zu spät. Der Rest des Weges war unproblematisch und ich bin dann auch mal Bus (Ersatzverkehr) gefahren, nicht immer nur Bahn. Der Stand aber genauso im Stau wie die Autos und so kam ich gerade noch so pünktlich. Wo die Haltestelle in die andere Richtung sein sollte, hat sich mir beim Aussteigen aber überhaupt nicht erschlossen. Auf dem Weg zum Arzt fand ich dann noch eine andere Haltestelle und wie sich später rausstellte war das die Haltestelle für die andere Richtung. Mit Auto hätte ich diesmal beim Arzt keine Chance gehabt, da dort Baustelle ist und es auch drumherum nicht wirklich nach freiem Parkplatz aussah. Aber oft bin ich zum Doktor sowieso mit dem Roller gefahren – also zählt das diesmal nicht als Vorteil ÖPNV.
Der Weg vom Arzt zum Spezialladen am anderen Ende der Stadt war unproblematisch und eigentlich richtig schnell. Parkplatzsuche hat man sich ja auch gespart und mein Kumpel hatte auch Glück und war auch zügig da. Perfekt. Da kann man echt nicht meckern, zumindest wenn man davon absieht, dass die Hälfte des Weges eine Gruppe von Jugendlichen wohl von der Musikschule kam und mit den Instrumentenkoffern die halbe Bahn verstopft hat – naja, ich musste ja nicht raus.
Der Rückweg heim war ebenfalls unkompliziert und Dank kurzem Sprint an der Umsteigehaltestelle auch schnell. Und die ganzen Wege ohne Extra-Kosten – da keimt doch schon wieder die Idee, vielleicht doch noch eine weitere Monatskarte zu kaufen. So langsam komme ich echt ins Grübeln und ich muss mich ja schon bald entscheiden, wie ich meine Weg weiter bestreiten möchte.

Tag 25 überstanden – noch 5 Tage.

Tag 24

18. November 2009

Am Feiertag – wir Sachsen sind ja die einzigen, die den noch haben – arbeiten zu gehen ist ja eigentlich blöd, noch blöder wird es, wenn man mit der Bahn auf Arbeit will und der Sonn- und Feiertagsfahrplan gilt.
Ich habe aber Glück und muss nicht lange auf eine Bahn warten und auch das Umsteigen ist nach 8 Minuten erledigt und heute scheinen alle Feiertagsstimmung zu haben und sind ganz leise und friedlich. Wir haben aber auch schönes Wetter – eigentlich hätte ich auch das Rad nehmen können. Egal.
Arbeit ist entspannt, kein Telefonklingeln und die Partnerfirma sitzt in einem anderen Bundesland und ich hab somit den Ansprechpartner, den ich brauche und bekomme endlich die eine Aufgabe fertig.
Bis spät mache ich aber nicht, schaue nach einer Bahn, die kommt auch pünktlich und da gerade so schöne Abenddämmerung ist und herrliches Licht beschließe ich ab der Umsteigehaltestelle heim zu laufen, schön an der Elbe lang – so genieße ich wenigstens ein paar Minuten den eigentlich freien Tag.
Heute in einer Woche darf ich wieder Auto fahren, ach freue ich mich darauf. Für morgen hoffe ich aber auf gutes Wetter, denn ich muss zu einem anderen Arzt der sonstwo liegt und danach noch quer durch die Stadt in einen anderen Laden. Mal sehen was das wird. Aber erstmal:

Tag 24 überstanden – noch 6 Tage.

Tag 23

18. November 2009

Arzt, Kundentermin, Abendeinladung (deshalb auch gestern wieder kein Post) – jede Menge Wege, aber von Anfang an.

Gestern musste ich wieder zum Arzt, wieder quer durchs Viertel laufen, aber als Dank auch wieder keinen Parkplatz suchen müssen. Ein paar Vorteile hat es ja auch ohne Auto unterwegs zu sein.
Als ich beim Arzt endlich fertig bin, ein paar Minuten habe ich dort sogar kürzer gebraucht als gedacht, schnell zur Bahn laufen. In 2 Minuten kommt auch gleich eine. Perfekt. Umsteigehaltestelle. Nächste Bahn in 0 Minuten – also Ankunft steht direkt an. Perfekt. Aber wieso stehen da 2 Bahnen in 0 Minuten und wieso kommt auch nach 5 Minuten keine? Jetzt sogar 3 Bahnen und keine kommt. Das hat mir jetzt gerade noch gefehlt und vor allem, wenn ich das gewusst hätte, hätte ich mit der anderen Bahn weiterfahren können und woanders umsteigen auch in eine andere Bahn – habe ja jetzt Dank Netzplan da so langsam Übersicht. Irgendwann kommt dann eine Bahn, die fährt aber nur in den Betriebshof – ganz toll. Nach ca. 20 Minuten dann endlich eine richtige Bahn – schöne Zeit, die ich gut gemacht hatte wieder weg. Zum Glück hatte ich die Kopfhörer wieder dabei und hatte mir die Zeit mit Musik kurzweilig werden lassen. In der Bahn bekomme ich dann auch noch einen Sitzplatz und endlich kann der eigentliche Tag starten, doch der Schreck steht an der nächsten Haltestelle. Die ganze Kinderschar will jetzt nicht hier in meine Bahn. Nein, nicht! Als die Türen aufgehen, stürmen sie aber wirklich rein – ich mach schon mal die Musik lauter. Ach wünschte ich mir doch eine alte Dame auf den freien Platz neben mir, aber nein, da quetschen sich jetzt gleich 2 Gören drauf – ich mach die Musik lauter. Als wir dann noch einen Unfall passieren sind sie nicht mehr aufzuhalten, jeder schreit nur noch, ob der oder der das oder das gesehen hat – Lautstärkeregler am Anschlag. Ich nehme mir vor, zu testen, ob es für das Lautstärkeniveau was bringt, wenn man beim Kopieren der MP3s aufs Handy der Optimierung der Dateien zustimmt. Das Drama dauert 7 Stationen – dann kehrt Ruhe ein und ich kann meine Ohren wieder etwas schonen.
Nach nicht mal 2 Stunden muss ich schon wieder los zum Kundentermin. Die Kollegin hat heute auch kein Auto und wir fahren gemeinsam mit der Bahn. Beim Termin muss siehe eher – nach „nur“ 4,5 Stunden – gehen, der Termin zieht sich noch. Irgendwann ist dann aber doch Ende. Ich überlege, ob ich Feierabend mache oder nochmal in die Firma fahre. Kurzerhand beschließe ich, erstmal Mittagspause zu machen – wir haben es mittlerweile kurz nach 17 Uhr – und für die Abendeinladung noch das Geschenk zu kaufen, also kurz zwei Stationen Richtung Innenstadt. Essen. Geschenk. Haltestelle – Rückfahrt zur Firma in 2 Minuten. Perfekt. Oh nein, warum setzt sich jetzt Frau Dauertelefoniererin neben mich. Ich will gar nicht hören, dass die Freundin von dem Typ, mit dem sie letztens rumgemacht hat, schwanger ist und er ihr gesagt hat, wenn sie zu deren gemeinsamer Party kommt, soll sie sich nicht so aufreizend anziehen, weil er jetzt ja doch bei seiner schwangeren Freundin bleiben will und und und – so nervig ist es im Auto nie, nicht mal falls Radio Energy eingestellt sein sollte und es sich nicht abschalten lassen würde. Hatte ich schon mal erwähnt, dass ich mich ganz doll nach was Rosanes wünsche – ich will meinen Führerschein zurück.
Für die Abendeinladung suche ich mir eine Verbindung direkt von der Firma raus und will ziemlich knapp losgehen, denn es nieselt mal wieder und ich will nicht lange an der Haltestelle stehen. Als ich die Firmentür zumache, fällt mir ein, dass ich die Adresse nicht weiß, keine Handynummer von derjenigen habe und auch von keinem anderen Gast, den ich kenne. Wenn ich jetzt nochmal den Rechner anmache und in meine Mails schaue, dann bekomme ich die Bahn nicht. Mist. Ich entscheide mich für Risiko. An den Straßennamen glaube ich mich zu erinnern und vielleicht treffe ich dann einfach ein bekanntes Gesicht. Die Bahn kommt auch gleich. Ich habe noch eine Chance – die Einladungsmail müsste noch in einem Ordner in meiner Mailbox liegen. Okay, als Webmail-Zugang mit dem Handy testen. Relativ unproblematisch bin ich im Postfach, aber irgendwie spinnt das Webinterface, wenn ich in einen Ordner wechseln will. Durchsage – an der nächsten Haltestelle muss ich raus zum Umsteigen. Endlich schaffe ich es den Ordner zu wechseln, so nun noch in den Mails blättern. Wieso fahre ich jetzt über die Brücke? Mist, ich hätte doch rausgemusst. Naja, Glück gehabt, die Bahnen fahren ein paar Haltestellen die gleiche Strecke. Ich kann also auch noch die nächste raus. Da denke ich dann auch dran auszusteigen und endlich habe ich auch die Mail. Puh – Glück gehabt. Ich wäre in die falsche Straße gegangen.
Der Abend ist sehr schön, aber so langsam wird es Zeit nach Hause zu gehen. Als ich nach der Bahn schaue, bekomme ich das freundliche Angebot mit dem Auto mitgenommen zu werden. Ich lass mich gar nicht direkt vor der Tür absetzen und genieße noch ein paar Meter die kühle Nachtluft.

Tag 23 überstanden – noch 7 Tage.

Tag 22

16. November 2009

Ich nehme alles, was ich gestern gesagt/geschrieben habe, zurück. Bahnfahren ist einfach nur ätzend. Regen, Kälte, pöpelnde Mitfahrer – ich hasse es! Ich will meinen Führerschein zurück.
Früh war ja alles bestens. Kundentermin – Tram direkt vor Ort, keine Parkplatzsuche und keine Angst habend, was passiert, weil der Termin überzogen wird und das Parkplatzticket abgelaufen ist und nach dem frustigen Termin hatte man beim Warten auf die Bahn genug Zeit für eine Beruhigungszigarette. Eigentlich rauche ich ja nicht in der Woche, aber danach war es echt nötig.
Stressig ging es munter weiter, aber für die Heimfahrt hatte ich zwei Mitfahrangebote. Um 18 Uhr bis vor die Haustür oder um 20 Uhr nur ein Stück. Bin dann 19:23 mit der Bahn gefahren – großer Fehler.
Egal.

Tag 22 überstanden – noch 8 Tage.

Tag 20 & 21

15. November 2009

Unspektakulärer und unproblematischer als ich dachte ging das Wochenende vorüber.

Am Samstag zum Klettern hat mich mein Kumpel mit dem Auto abgeholt und dann auf Arbeit abgesetzt, so dass ich nur mit der Bahn heim musste. Das ging auch reibungslos.
Da ich von der Woche ziemlich geschafft war und am Sonntag ja relativ zeitig raus musste, damit ich meinen Zug bekomme, habe ich diesmal auf die Disco verzichtet und der Samstag war somit schon gemeistert. Am Abend habe ich die Problematik dann noch meinen Eltern gestanden und sie gebeten mich vom Bahnhof im Nachbarort abzuholen, somit konnte ich eine recht gute Verbindung nehmen.
Heute war ich dann auch rechtzeitig auf dem Bahnhof, da ich nicht genau wusste, wie weit die Monatskarte reicht, habe ich dann meine Fahrkarte doch lieber am Schalter gekauft und war über den Preis mal freudig überrascht – 5,50 EUR eine Fahrt, da kann man nicht meckern und das konkurriert sogar mit dem reinen Benzinpreis. Das Abholen vom Bahnhof vernachlässigen wir jetzt mal dezent. – Ich glaub es nicht, ich fange wirklich an, die Öffentlichen so langsam schön zu reden. Mir ging eine Weile sogar wieder der Gedanke rum, das Auto abzuschaffen und Carsharing zu nutzen. – Die Verbindung war problemlos und pünktlich und man konnte während der Fahrt noch gemütlich lesen. Die Rückfahrt ebenso. Fast zu gut um wahr zu sein. Auf beiden Fahrten wurde meine Fahrkarte kontrolliert, das ist mir im Stadtverkehr in Dresden bis jetzt noch nicht passiert und ich bin gespannt, ob es überhaupt noch passieren wird. Den so langsam aber sicher naht das Ende meines eigentlich besser motorlosen statt motorfreien Daseins, ich hab es mir ja nicht frei ausgewählt.

Tag 20 & 21 überstanden – noch 9 Tage.


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